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Die Schwerathletik in Heidenheim

Die Geschichte der Athletikabteilung des Heidenheimer Sport Bundes reicht bis ins Jahr 1900 zurück. Damals traten ein paar Idealisten zusammen um im Gasthaus Schwanenkeller den Athletenclub Hellenstein zu gründen. Ringen, Gewichtheben, Rundgewichtsriege, Leichtathletik und Boxen waren die Sportarten die zu jener Zeit ausgeübt wurden. Im Jahre 1937 fusionierte der Athletenclub Hellenstein mit dem Turnverein und hieß fortan Turn und Sportbund 1846 Heidenheim. Bis 1965 war die Sparte Schwerathletik im TSB integriert. Nach der Auflösung der Schwerathletikabteilung betrieben die Rasenkraftsportler innerhalb der Leichtathletikabteilung des TSB (ab 1972 HSB) um sich im Jahre 1985 erneut zu emanzipieren. Der erste Abteilungsleiter der innerhalb des HSB gegründeten Athletikabteilung war Thomas Spott. Ihm folgte 1989 Dieter Maier, dieser wiederum wurde 1991 von Wolfgang Schröder abgelöst. Seit 1993 leitet Werner Kiener die Geschicke der Abteilung. Gleich im ersten Jahr der Selbständigkeit konnte die Männermannschaft mit neuem Landesrekord die Deutsche Pokalmeisterschaft gewinnen. Fünf Jahre lang gehörte die HSB - Mannschaft der ersten Rasenkraftsport Bundesliga an. Im Gegensatz zu anderen Vereinen dieser Liga konnte die Athletikabteilung des HSB mit wenigen Ausnahmen auf Eigengewächse zurückgreifen. Die Erfolgsbilanz der Abteilung in der zurückliegenden Dekade ist beachtlich. Zu 19 württembergischen, 10 süddeutschen und einer deutschen Mannschaftsmeisterschaft kamen noch 283 württembergische, 70 süddeutsche, und 52 deutsche Einzeltitel hinzu. Erfolgreichste Teilnehmer bei Deutschen Meisterschaften waren Mali Berger mit 11, Willi Kiener mit 10 und Karl- Martin Erhart mit 9 Titeln. Siebenmal kamen Michael Hirsch, viermal Achim Keller und dreimal Jürgen Früholz zu deutschen Meisterehren. Neben den sportlichen Aktivitäten kommt auch der gesellschaftliche Teil nicht zu kurz. So gehört eine monatliche Stammtischrunde ebenso zum Programm wie die alljährlich stattfindende Weihnachtsfeier, sowie ein Trainingslager, das uns in den zurückliegenden Jahren nach Riccione (Italien), Szombately (Ungarn) oder in den Bayrischen Wald nach Herzogau/Waldmünchen führte. An sportlichen Veranstaltungen haben wir in den letzten Jahren zahlreiche württembergische und sogar deutsche Meisterschaften ausgerichtet.