Rückblick Sommersaison 2013: Deutsche Mehrkampfmeisterschaften

Starke Leistungen boten die in der LG Staufen startenden HSB-Leichtathleten bei den deutschen Mehrkampfmeisterschaften: Dominik Petzold als Siebter in der Einzelwertung und Karin Dempewolf mit der Bronzemedaille in der Mannschaftswertung trumpften bei den U-16-Titelkämpfen in Bernhausen auf, Manuel Klusik (U 20) wurde in Lage Vierter mit dem Team.

Den „Wettkampf seines Lebens" zeigte Dominik Petzold in Bernhausen auf den Fildern. Bei der Vorbereitung mit seinem Trainer Valerji Wolf lief „alles nach Wunsch" und so ging der 14-jährige Gerstetter hoch motiviert in seine erste deutsche Meisterschaft. „Es war schon etwas anderes als die bisherigen Wettkämpfe und beim 100-Meter-Lauf war ich etwas nervös, aber dann ging's und mit den Konkurrenten habe ich mich eigentlich gut verstanden", berichtet Petzold, der in neun Disziplinen sieben (!) neue Bestleistungen aufstellte.

Karin Dempewolf stellte in Bernhausen ihre Vielseitigkeit unter Beweis und holte zusammen mit ihren LG-Staufen-Kolleginnen Elisa Lechleitner und Leonie Riek ihre erste Bronzemedaille bei den deutschen Meisterschaften. Das Trio kam auf 10 688 Punkte. In der Einzelwertung durfte sich Dempewolf im Siebenkampf mit 3410 Punkten über Platz 21 freuen. In allen Disziplinen zeigte sie konstant gute Leistungen, wobei ihre 12,85 Sekunden über die 80 Meter Hürden die meisten Punkte brachten.

Die U 20 ging im westfälischen Lage an den Start. Dort herrschten zum Ausklang einer langen und kräftezehrenden Wettkampfsaison keine einfachen Bedingungen. Bei sonnigem Wetter, aber extrem starkem und böigem Wind wurden vor allem die Laufwettbewerbe beeinträchtigt.

Manuel Klusik erwischte im Zehnkampf einen guten ersten Tag und durfte mit 6,41 Meter im Weitsprung und 1,85 Meter im Hochsprung zufrieden sein. Die weiteren Leistungen blieben im Rahmen des erwarteten, am Ende erreichte der HSBler mit 5469 Punkten Rang 22 in der Einzelwertung.  In der Mannschaftswertung erreichte er mit seinen Gmünder Teamkollegen den 4. Platz!

Großartige Länderkampf-Ergebnisse

Nach sechs Siegen in Folge musste sich die U16-Auswahl des Württembergischen Leichtathletik-Verbandes beim Ländervergleich in Bad Homburg mit Platz 2 begnügen. Gastgeber Hessen gewann mit 187 Punkten vor dem WLV mit 179,5 und Bayern mit 177,5 Punkten.

Die fünf ins WLV-Team berufenen Mitglieder der LG Staufen zeigten hervorragende Leistungen. So auch Dominik Petzold. Der württembergische Vizemeister im Hochsprung zeigte keine Schwäche. In einer beeindruckenden Serie bewältigte er schließlich jeweils im zweiten Versuch sowohl 1,85 m als auch 1,88 m, womit er seine eigene Bestmarke um einen Zentimeter übertraf und den Wettbewerb überraschend gewinnen konnte. Als Zweiter und Dritter überquerten der Bayer Paul Walschburger und der Hesse David Geisler je 1,85 m.

Im Stabhochsprung musste Petzold seinen Vereinskameraden Marlon Krech, der seinen Trainingsausfall nach einer Verletzung noch nicht aufgeholt hatte, vertreten. Auch dies tat er mit Bravour. Mit 3,60 m stellte der Neunkämpfer seine persönliche Bestleistung ein und wurde hier Dritter.

Deutsche Leichtathletik Bestenliste 2013, Männliche Jugend M 15:

Dominik Petzold viermal vorne mit dabei

In der aktuell vom DLV veröffentlichten Deutschen Bestenliste 2013 der 15-jährigen Jungen ist die LG Staufen fünfmal vertreten. Allein viermal erscheint dabei der Name des hsb- Athleten Dominik Petzold.

Seine beste Platzierung schaffte der talentierte Mehrkämpfer im Hochsprung, wo er beim Länderkampf in Bad Homburg großartige 1,88 Meter überquerte. Damit liegt er in Deutschland an neunter Stelle. Als DM-Siebter im Neunkampf legte er in Bernhausen respektable 5275 Punkte vor, die am Jahresende zu Rang 11 reichten. Der dreifache württembergische Vizemeister nimmt im Stabhochsprung mit 3,60 Meter Platz 25 ein.

Schließlich findet sich noch das Neunkampf-Team der LG Staufen (Petzold 4859 P., Krech 4642 P., Pascal Seiz 4125 P.) in der Bestenliste. Mit insgesamt 13 626 Punkten wurde es in Ulm Regionalmeister und landete deutschlandweit auf Rang 13.

Sein aktueller Trainer beim hsb, Valerij Wolf, selbst ehemaliger russischer Weltklasse-Zehnkämpfer, sowie der ehemalige Olympiasieger im Weitsprung und Leichtathletik Coach der LG Staufen, Lutz Dombrowski, halten große Stücke auf den Athleten. „Wenn er in den kommenden Jahren verletzungsfrei bleibt und seine Lockerheit beibehalten kann, sagen wir ihm eine große Zukunft voraus. Er ist extrem vielseitig und hat noch ein großes Potential, dass wir abrufen können".

Dominik Petzold hat es inzwischen in den Kreis der erweiterten Jugendnationalmannschaft geschafft. Er kann am 12./13. Juli 2014 im Sparkassen-Sportpark anlässlich der Baden-Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften der U18 und Aktiven-Athleten seine Leistungsfähigkeit beweisen.

Bild 1:

Immer besser in Fahrt kam während der Saison Mehrkämpfer Dominik Petzold. Zum Jahresende war er viermal unter den Top 30 in Deutschland.

(Fotos: Gerald Baiker)

Leichtathletik

Baden-Württembergische Hallenmeisterschaften U20 und Aktive:

Hsb Mehrkämpfer Manuel Klusik überzeugt in Karlsruhe

(av) – Mit zweimal Platz 4 und der Erfüllung der DM Norm kann hsb-Mehrkämpfer Manuel Klusik mit den erreichten Resultaten bei den Baden-Württembergischen Hallenmeisterschaften in Karlsruhe mehr als zufrieden sein.

In den Vorläufen über 60 Meter wurden für die Mannschaft der LG Staufen folgende Zeiten gestoppt: Manuel Klusik 7,47, Peter Böhm 7,48 (bisher 7,50) und Philipp Herderich 7,57 Sekunden. Das LG-Staufen Quartett zeigte sich dann gemeinsam über die 4 x 200 Meter Distanz (Böhm, Wolf, Klusik, Herderich) sehr kampfstark und schaffte es auf Platz 4. Mit ausgezeichneten 1:33,94 Minute erreichte die Staffel die kaum für möglich gehaltene Norm (1:36,00) für die Deutschen Jugendhallenmeisterschaften.

In einem weiteren couragierten Wettkampf erreichte Manuel Klusik 6,45 m im Weitsprung. Mit dieser Leitung konnte er sich am Ende ebenfalls für Platz 4 freuen.

Bei den Männern stellte Tim Peltzer im Stabhochsprung mit 4,10 Metern seinen Hausrekord ein und wurde guter Achter. Dass die Latte dann gleich auf 4,30 Meter gelegt wurde, war an diesem Tag zu viel des Guten für ihn.

.

Bild 2:

hsb Weitspringer Manuel Klusik bestätigte seine gute Form mit einem gelungenen Satz auf 6,45 m, was Platz 4 bei den baden-württembergische Hallenmeisterschaften U20 bedeutete.

(Fotos: Lutz Dombrowski)

Leichtathletik

Deutsche Jugendhallenmeisterschaften in Sindelfingen:

(av) – Der Sindelfinger Glaspalast war am vergangenen Wochenende Schauplatz der Deutschen Jugendhallenmeisterschaften. Die Leichtathletik Gemeinschaft Staufen war ist in sechs Disziplinen vertreten, Manuel Klusik war der einzige Vertreter der hsb Leichtathletikabteilung.

Aufgeregt ob der ungewohnten Kulisse waren auch die Mitglieder der 4x200-m-Staffel. Peter Böhm, Moritz Kindel, Philipp Herderich und Manuel Klusik machten ihren Job dennoch sehr ordentlich. Mit guten Wechseln unterboten sie ihre Saisonbestzeit um 63 Hundertstel. Die 1:33,31 Minute reichten unter den 43 angetretenen Staffeln zu Rang 20.

Bild 3: Die 4x200 Meter Staffel der LG Staufen mit Ersatzläufer. Zweiter von links Manuel Klusik. Foto: Lutz Dombrowski

Leichtathletik

Hallenmeeting in Sindelfingen:

Mehrere TOP 10 Platzierungen für die hsb/ LG Staufen waren die Höhepunkte des internationalen Sindelfinger Hallenmeetings. Der Glaspalast platzte fast aus den Nähten, so stark war der Andrang der Athleten aus vier Nationen. Die Veranstaltung lief, was den Zeitplan betrifft, dadurch komplett aus dem Ruder. Die Kampfrichter zeigten sich jedoch sehr flexibel, so dass die Sportler kaum darunter zu leiden hatten.

In der Männerklasse war Marius Gäßler am Start. Er lief über 60 Meter mit 7,64 Sekunden ins Ziel. Einen ebenfalls guten 10. Platz erreichte er mit 6,04 m im Weitsprung.

In der Altersklasse U20 konnte sich Manuel Klusik um mehr als zwei Zehntel Sekunden steigern und erreichte im sehr gut besetzten Starterfeld einen ausgezeichneten zweiten Platz mit 8,80 Sekunden. Auch im Hochsprung zeigte er sein Können. Mit 1,80 m höhengleich mit dem Sieger Marc-André Rauscher (LV Pliezhausen) konnte er seinen zweiten Podestplatz einfahren.

Seine Sprintleistungen bestätigte Manuel im Weitsprung, wo er mit 6,35 m ebenfalls auf den zweiten Platz sprang.

In der U20-Jugend lief Nina Sigloch die 60 Meter in 8,67 Sekunden, Saskia Nemec wurde in 9,31 Sekunden gestoppt.

Im gut besetzten Hochsprung gab es für die LG-Mädchen Lena Jockel (1,55 m), Nina Sigloch (1,50 m) und Saskia Nemec (1,45 m) die ausgezeichneten Plätze 3, 6 und 14.

Beim Weitsprung konnten die Athletinnen aus dem LG Staufen Team ebenfalls überzeugen. Am Ende sah die Ergebnisliste wie folgt aus: 9.Platz Nina Sigloch 4,94 m, 29.Platz Saskia Nemec 4,34 m, 31. Platz Carolin Munzlinger 4,33 m.

Bild 4 und Bild 5:

Einen großartigen Auftritt beim Hochsprung absolvierte Manuel Klusik. Mit drei zweiten Plätzen konnte er sehr zufrieden sein. Nina Sigloch beim Weitsprung der U20 Konkurrenz

(Foto: Lutz Dombrowski)

Württ. Mehrkampf-Hallenmeisterschaften in Ulm

Traditionell werden am ersten März-Wochenende die württembergischen Hallen-Mehrkampfmeisterschaften in Ulm ausgetragen. Von der U 16 bis zu den Aktiven qualifizierten sich hierfür die 20 punktbesten Athleten. Mit 180 Teilnehmern fanden heuer fast 20 Prozent weniger Teilnehmer den Weg in die Messehalle 4.

Aus dem Kreis Heidenheim starteten vier Athleten vom HSB/LG Staufen. Überraschend holte sich Manuel Klusik den Titel im Siebenkampf der U 20. Mit 4421 Zähler übertraf er seine persönliche Bestleistung um 74 Zähler.

Zum Auftakt verfehlte er als Zweitschnellster mit 7,34 sec seine 60-m-Bestzeit lediglich um eine Hundertstelsekunde. Eine Zitterpartie war der folgende Weitsprung. Nach zwei ungültigen Versuchen, die beide bei etwa sechseinhalb Metern lagen, gelang dem 18-Jährigen im letzten Versuch zwar noch ein gültiger, jedoch enttäuschender Sprung auf 6,04 m. Nicht entmutigt, verbesserte sich Klusik im Kugelstoßen mit der 6 kg schweren Kugel um 23 cm auf 10,80 m und war mit starken 1,80 m bester Hochspringer.

Am zweiten Tag kratzte der HSBler als Zweitschnellster über die 60 m Hürden mit 8,84 sec erneut an seiner Bestzeit. Im Stabhochsprung stellte Klusik mit 3,50 m seine Bestmarke ein. Vorm abschließenden 1000-m-Rennen lag er lediglich 16 Punkte vor dem Zweitplatzierten, lief dann von Anfang an vorne mit, verbesserte sich um vier Sekunden auf 3:02,76 min und ließ sich somit seinen ersten württembergischen Einzeltitel nicht mehr nehmen. Am Ende hatte er seinen Vorsprung auf 134 Punkte ausgebaut.

Stark präsentierte sich auch die Fünfkampf-Mädchenmannschaft der LG Staufen, die mit 8446 Punkten klar vor der LG Leinfelden-Echterdingen (6499) gewann. Im Team standen die HSBlerinnen Nina Sigloch, Karin Dempewolf und Saskia Nemec sowie die Gmünderin Celine Ströhle.

In der Einzelwertung verfehlte Sigloch als Vierte knapp die Medaillenränge. Sie steigerte sich über 60 m Hürden von 9,53 auf 9,33 sec, im Kugelstoßen von 9,27 auf 10,93 m und im 800-m-Lauf von 2:56,29 auf 2:53,55 min. Gute 1,52 m im Hochsprung und 5,09 m beim Weitsprung ergaben letztlich 3088 Punkte (bisher 2847). Dempewolf, die noch dem jüngeren Jahrgang angehört, kam als Achte in ihrem ersten U-18-Fünfkampf auf 2812 Punkte.

Neue Bestmarken erreichte sie im Kugelstoßen mit der 3-kg-Kugel (8,84 m) und im Weitsprung mit 4,92 m, dazu kamen 9,64 sec im Hürdenlauf, 1,48 m im Hochsprung und 2:52,32 min über 1000 m. Nemec belegte mit 2384 (zuvor 2345) Punkten Rang 14.

Bild 6:

Die erfolgreiche U18 Mannschaft mit Nemec (2.vli), Sigloch (2.vre) und Dempewolf (li)