Nicolas Kurz gewinnt regionale Einzeltitel im Mehrkampf

Im 4-Kampf der Altersklasse M12 belegte Moritz Neubert vom hsb mit 1.380 Punkte Platz 7. Hsb Mehrkämpfer Nicolas Kurz war mit 2 Titeln der erfolgreichste Athlet seiner Altersklasse. Er siegte im 4-Kampf der Altersklasse M13 mit 1.857 Punkten und  durfte sich über neue Bestleistungen im Hochsprung (1,52 m) und Weitsprung (4,95 m) freuen. Vizemeister wurde Philip Kelterer mit 1838 Punkten. Er durfte sich über neue Bestleistungen im Hochsprung (1,52 m) und Weitsprung (4,95 m) freuen. Stephan Blickle überzeugte mit 1.651 Punkten und Platz 5. In der Mannschaftswertung U14 siegte die LG Staufen I in der Besetzung Kurz, Kelterer, Maihöfer mit der ausgezeichneten Punktzahl von 5.498. Stephan Blickle, Moritz Neubert und Marco Kuhn erreichten mit der LG Staufen II Platz 3. Mit 4.824 Punkten.

Bei der männlichen Jugend U18 wollte Dominik Petzold nach seinem gelungenen Comeback am vorigen Wochenende eigentlich hier seinen ersten Zehnkampf bestreiten. Aber die kühle Morgenstunde wurde ihm offensichtlich zum Verhängnis. Im ersten Wettbewerb drückte er seine 100-m-Bestzeit zwar von 12,15 gleich auf großartige 11,76 Sekunden herunter, verspürte aber danach Schmerzen im Oberschenkel, so dass er vorsichtshalber den Wettkampf abbrach, um nicht die ganze Saison zu gefährden.

Hsb Mehrkämpferin Nina Sigloch verbesserte sich im Hürdensprint auf 15,54 Sekunden und mit der Kugel auf erstaunliche 11,24 m. Mit insgesamt 2695 Punkten wurde sie Dritte im 4-Kampf. Karin Dempewolf wurde mit 2065 Punkten Neunte. Die Mannschaftswertung gewann Gastgeber SSV Ulm mit 7822 Punkten knapp vor der LG Staufen (Riek, Sigloch, Hilsenbek) mit 7748 Punkten.

Nina Sigloch übertraf mit ansprechenden 31,64 m ihre Speerwurf-Bestweite um fünf Meter und erkämpfte sich mit 4190 Punkten den fünften Platz im 7-Kampf. Karin Dempewolf wurde mit 3399 Punkten Achte. Die Ulmerinnen gewannen auch hier die Mannschaftswertung mit 12 708 Punkten vor der LG Staufen mit 12 313 Punkten.

 

Philip Kelterer holt 4 Titel bei den Regionalmeisterschaften der U14 in Heidenheim

M 13: Kelterer gewann die 800 Meter mit 2:24,49 (bisher 2:27,07) Minuten, über 60 m Hürden in 10,17 (zuvor 10,48) Sekunden, den Hochsprung mit eingestellter Bestleistung von 1,52 m und mit der Staffel. Außerdem wurde das Multitalent Vizemeister im 75-m-Lauf in 10,11 (10,20) Sekunden und Dritter im Weitsprung mit 5,07 (4,95) Meter.
Marco Kuhn siegte im Weitsprung mit 5,12 m und wurde jeweils Dritter über 75 Meter (10,18 Sek.), 60 m Hürden (10,58 Sek,) und im Hochsprung (1,49 m). Vierkampf-Regionalmeister Nicolas Kurz wurde Vizemeister im Hochsprung mit 1,52 m und im Weitsprung mit 5,08 m sowie Vierter über 75 Meter (10,26) und im Kugelstoßen mit 8,87 m.

Württembergische Bestenkämpfe Rommelshausen: LG Staufen U14 Mannschaft nicht zu schlagen

Sie eifern schon den Großen nach: Im Einzelwettbewerb reichte es zwar nicht zu einer Medaille; aber mit der Jungen-Mannschaft war die LG Staufen bei den Württembergischen Bestenkämpfen der Jugendklasse U14 in Rommelshausen nicht zu schlagen.

Eins starkes LGS-Trio landete im Vierkampf der Klasse M 13 auf den Plätzen vier bis sechs. Regionalmeister Nicolas Kurz vom hsb verbesserte sich im 75-m-Lauf um zwei Hundertstel auf 10,12 Sekunden, sprang 4,94 m weit und 1,48 m hoch. Zusammen mit 48,50 m mit dem Ball kam er auf 1861 Punkte, vier mehr als seither zu Buche standen.

Kreismeister Philip Kelterer aus Steinheim stellte mit 1,52 m seine Hochsprung-Bestleistung ein und sammelte insgesamt 1850 Punkte. Stephan Blickle verbesserte sich in drei Wettbewerben und übertraf auf Rang 17 mit 1716 Punkten seine alte Bestleistung um 65 Zähler.

In der Vierkampf-Mannschaftswertung U14 holte sich das Staufen-Trio (Kurz, Kelterer, Kuhn) im mit 5549 Punkten die Goldmedaille vor dem LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg (5367 P.) und dem TSV Betzingen (5266 P.) und setzte damit die gute Tradition der Rot-Weißen im Mehrkampf fort.

 

Ba-Wü´s Mehrkampf in Heidenheim: Petzold und Sigloch siegen im Team

Bewährungsprobe bestanden: Der Sparkassen-Sportpark und das Organisationsteam von der

HSB-Leichtathletikabteilung sowie vielen Helfern aus anderen Kreisvereinen riefen bei der

Mehrkampf-Landesmeisterschaft viel Lob von den auswärtigen Athleten hervor. Schon vor vier Monaten begann für Organisationschef Uwe Zimmermann die Arbeit, am Wochenende hatte er nun rund 70 Helfer (davon 55 Kampfrichter) im Einsatz. Begeistert waren die Gäste vor allem von der Kompaktheit der Anlage und der guten Infrastruktur.

Bei den Leichtathleten gelten die Mehrkämpfer als ganz besondere Typen, das bestätigte

sich auch an diesem Wochenende, wo die lockere Stimmung zu zahlreichen Topleistungen

und Rekorden führte. Erfolgreich waren auch die Gastgeber, Dominik Petzold und

Nina Sigloch siegten jeweils mit dem LG-Staufen-Team, Nina Sigloch erreichte in der Teamwertung einen neuen württembergischen Rekord.

Außer einem heftigen Schauer am Samstagvormittag hielt das Wetter, im Sportpark herrschten prima Bedingungen und die Zuschauer sahen einige Topleistungen. An erster Stelle ist hier  wohl Lisa Maihöfer von der LG Staufen zu nennen. Die bei der U 18 startende Athletin, die

im Herbst erst ihren 16. Geburtstag feiern wird, sorgte mit ihrem Auftritt im Hochsprung am Samstag für Begeisterung im Sportpark.

„Zuerst war's komisch, weil ich als einzige Athletin noch im Wettkampf war, aber dann war es ein Vorteil, die Sprünge so hintereinander weg machen zu können", berichtet Maihöfer, die bei 1,60 Meter einstieg – einer Höhe, an der die gesamte Konkurrenz gescheitert war. Die junge Gmünderin meisterte aber eine Höhe nach der anderen im ersten Versuch, wurde bei 1,76 m schon für einen Rekord gefeiert und überquerte dann sogar unglaubliche 1,80 m sicher. Damit hätte sie sogar die Qualifikationsnorm bei den Damen für die deutsche Meisterschaft erfüllt.

Die restlichen Disziplinen absolvierte sie ebenfalls stark, trumpfte vor allem noch im Weitsprung

(5,95 m) auf. So holte sich Maihöfer mit 3326 Punkten einen neuen württembergischen Rekord im Vierkampf, gewann am Ende den Siebenkampf souverän mit 5278 Zählern. Sie hatte fast 700 Punkte Vorsprung auf die Zweite, schaffte die DM-Qualifikation und ist Zweite der deutschen Rangliste. Kein Wunder, dass sie mit dem Wettkampf hoch zufrieden war. „Das ist hier mein Lieblingsstadion, hier sehen die 400 Meter so kurz aus", sagte Maihöfer, die nach der Saison entscheiden will, ob sie sich auf den Hochsprung spezialisiert.

Freuen durfte sich auch Nina Sigloch vom HSB, die mit Maihöfer und Leonie Riek die Mannschaft der LG Staufen bildete. Das Trio stellte einen württembergischen Vierkampf-Rekord auf, siegte im Siebenkampf mit 13 722 Punkten und schaffte ebenfalls die DM- Norm. In der Einzelwertung belegte Sigloch mit 4097 Punkten Rang elf, gut waren vor allem ihr Hochsprung (1,52 m), die 100 m Hürden (15,76 sec) und der Weitsprung (5,07 m). Ihre Vereinskameradin Karin Dempewolf bestritt einen Vierkampf und erreichte hier mit 2044 Zählern Rang 28.

Bei der männlichen U 18 wollte der HSBler Dominik Petzold nach langer Verletzungspause wieder vorn mitmischen und das gelang ihm hervorragend. Am ersten Wettkampftag holte er sogar mit 3327 Punkten Bronze im Fünfkampf. Im Hochsprung stellte er mit 1,88 m seine Bestleistung ein, zudem standen 11,85 sec über 100 m, 6,21 m im Weitsprung, 12,63 m im Kugelstoßen und 53,20 sec im 400-m-Lauf zu Buche. Am zweiten Tag musste dann beim Diskuswurf gezittert werden, nach zwei Fehlversuchen sowie stark böigem Wind war ein „Salto

nullo" zu befürchten. Nervenstark beförderte Petzold die Scheibe aber im letzten Versuch noch auf ordentlich 31,15 m. Dazu kamen 16,62 sec über 110 m Hürden, 3,50 m im Stabhochsprung,

41,29 m mit dem Speer und 5:12,05 min im 1500-m-Lauf. Mit 5914 Punkten verpasste der Ger-

stetter nur um 83 Zähler eine weitere Medaille und wurde Vierter, auch die DM-Norm (6200 Punkte) ist nicht weit entfernt. „Für den ersten Zehnkampf war das ganz okay, ich muss noch ein bisschen mehr Speer trainieren und schauen, dass beim Diskus gleich der erste reinfliegt", meinte der gewohnt unbekümmerte Petzold, der einer der jüngsten im Feld war und nächstes Jahr nochmals in dieser Klasse starten darf. Am Ende war er dann doch ziemlich platt – kein Wunder, musste der 15-Jährige doch in diesem Wettkampf erstmals die 400 und die zum Abschluss so mörderischen 1500 Meter laufen. Seine Leistung ist umso höher einzuschätzen, da er dieses Jahr wegen eines Bänderrisses im Sprunggelenk und einer Zerrung des Hüft-

beugers lange pausieren musste. „Jetzt bin ich wieder bei 100 Prozent und werde versuchen, mich noch für die deutsche Meisterschaft zu qualifizieren", sagte Petzold, der sich zudem über den baden-württembergischen Titel mit der Mannschaft freuen durfte. Mit 15 613 Punkten setzte sich die LG Staufen klar durch, verpasste aber knapp die DM-Norm. Auch in den anderen Altersklassen gab es starke Leistungen, beispielsweise die 5,20 Meter im Stabhochsprung (neuer Stadionrekord) von Felix Hepperle, dem souveränen Sieger bei den Herren.

 

Wie einst auf der Aschenbahn

Gern gesehene Gäste im Sportpark waren zwei der besten Leichtathleten, die Heidenheim je hervorbrachte, und die beim Empfang mit Vertretern der Stadt anlässlich der Mehrkampfmeisterschaften , des hsb und der Kreissparkasse aus der Vergangenheit berichteten.

Viele Heidenheimer erinnern sich noch an Speerwerfer Helmut Schreiber, der jahrelang zur

absoluten deutschen Spitze zählte. Am Wochenende der Veranstaltung besuchte er nun seine Mutter Traudl, die bei der Hauptversammlung des HSB für 85 Jahre Mitgliedschaft geehrt und auf Einladung seines ehemaligen Trainers und guten Freundes Klaus Hensolt auch die Meisterschaft im Sportpark.

„Ich komme gerne hierher, es ist toll was aus diesem Stadion geworden ist. Für  mich ist das eine emotionale Angelegenheit, schließlich habe ich hier einmal angefangen", sagt der 59-Jährige, der einst auf der holprigen Aschenbahn des Jahnplatzes seine Runden absolvierte, wobei vor Meisterschaften erst einmal mit dem Kreide-Wägelchen die Linien gezogen werden mussten. Nach ersten Erfolgen als Mehrkämpfer spezialisierte er sich unter Trainer Hans Knoth auf den Speerwurf, wurde deutscher Jugendmeister und Studentenweltmeister. Schreibers Bestweite liegt bei 92,72 Metern, als er 1980 Zweiter der Weltrangliste war, verpasste er wegen des Boykotts der westlichen Staaten die Olympischen Spiele von Moskau.

Starten durfte in Moskau Lutz Dombrowski aus der damaligen DDR, der sich in der sowjetischen Hauptstadt die Goldmedaille im Weitsprung holte und bis heute den deutschen Rekord hält. Mittlerweile ist er in Gmünd Trainer bei der LG Staufen, war in dieser Funktion zu Gast im Sportpark. Schreiber studierte Medizin, betreibt heute in Freiburg eine Orthopädie-Einrichtung für Leistungssportler. Seit 2000 ist er – mit Unterbrechung – leitender Arzt des Deutschen Leichtathletikverbandes und in dieser Funktion bei allen großen Sportereignissen wie Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften dabei. Für seine Verdienste wurde er nun zum „Sportarzt des Jahres" ausgezeichnet.

Nach Heidenheim kommt Schreiber nicht mehr sehr oft, aber immer gern, den Kontakt hält er

vor allem über seine Mutter – die ihm nach wie vor fein säuberlich die Leichtathletik-Artikel aus der Heidenheimer Zeitung ausschneidet – sowie über Klaus Hensolt. Noch ein weiterer Schützling Knoths besuchte die Meisterschaft: Zehnkämpfer Hans-Joachim Häberle. Auch er ist mittlerweile Mediziner und als Radiologe in Neu- Ulm tätig. Knoth erinnerte an die Zeit, als der junge Athlet zum Training mit dem Zug von Sontheim nach Heidenheim fuhr, dann den

weiten Weg zum Jahnplatz auf sich nahm – im Sommer wie im Winter. Das hielt ihn nicht davon ab, deutscher Jugendmeister zu werden und sich (Bestleistung 8053 Punkte) unter den besten deutschen Zehnkämpfern einzureihen. Bei so vielen prominenten Besuchern und deren durchweg großer Begeisterung für die Meisterschaften im Sportpark freute sich

auch Oberbürgermeister Bernhard Ilg: „Da können wir nicht allzu viel falsch gemacht haben.

 

Deutsche Mehrkampfmeisterschaften U18: Nina Sigloch holt Silber mit der LG Staufen Mannschaft

Knapp sechs Wochen nach ihrem Sieg und neuem Regionalrekord bei den Baden Württembergischen Mehrkampfmeisterschaften in Heidenheim sichert sich die LG Staufen Mannschaft mit der hsb Mehrkämpferin Nina Sigloch im 7-Kampf bei den Deutschen Jugendmeisterschaften U18 den zweiten Platz.

Wieder einmal war das Fleinsbach-Stadion in Filderstadt-Bernhausen Austragungsort einer hochkarätigen Leichtathletik-Veranstaltung. So schön das Wetter am ersten Tag war, so sorgte der Dauerregen am zweiten für wenig Begeisterung.

Nina Sigloch landete mit 4104 Punkten auf Rang 47. Mit 15,47 Sekunden unterbot sie ihre Hürden-Bestzeit um sieben Hundertstel. Auch die 5,04 Meter im Weitsprung konnten sich sehen lassen. Im abschließenden 800-m-Rennen stellte sie mit 2:49,81 Minuten ihre Bestzeit ein.

Die Siebenkampf-Mannschaftswertung gewann der SC Neubrandenburg mit 14 860 Punkten. Das LG-Staufen-Trio mit Lisa Maihofer (2. Mit 5567 Punkten, Württembergische Rekord, Leonie Riek 46. mit 4135 Punkten und Nina Sigloch) holte sich mit 13 806 Punkten die Vizemeisterschaft und verbesserte den von ihm selbst gehaltenen Regionalrekord um 84 Zähler. Das Leichtathletik-Team der Deutschen Sporthochschule Köln wurde mit seinen 13 467 Punkten auf Rang 3 verwiesen.

Anschließend diskutierten Vertreter des Deutschen und Württembergischen  Leichtathletikverband mit der mitgereisten hsb Delegation über einen möglichen Austragungsort der Deutschen Jugendmeisterschaften U18 und U16 in 2015 in Heidenheim. „Wir werden das in aller Ruhe in der Abteilung besprechen und dann sehen wir weiter. Es ist auf jeden Fall eine Ehre, eine solche Anfrage zu erhalten.", so Achim Vogel vom hsb Vorstand.

 

Württembergische Jugendmannschaftsmeisterschaften U14: Bronze für LG Staufen Jungen U14 und Mädchen U16 Mannschaft

Schon am Morgen beehrte Oberbürgermeister Richard Arnold das WLV-Finale ebenso mit seinem Besuch wie DLV-Vizepräsident und Hammerwurf Trainer von Alex Ziegler, Fred Eberle.

Im Wettkampf der 14-jährigen musste die Jungen-Mannschaft der LG Staufen ersatzgeschwächt antreten. So war an die Verteidigung des ersten Vorkampf-Platzes beim Finale der Württembergischen Jugendmannschaftsmeisterschaft in Schwäbisch Gmünd natürlich nicht mehr zu denken.

Letztlich mussten die Rot-Weißen froh sein, zumindest noch den Bronze-Platz retten zu können, während die gleichaltrigen Mädchen der LG Staufen sich mit Rang 6 zufrieden geben mussten.

Über 60 m Hürden steigerte sich der hsb Mehrkämpfer Stephan Blickle (Fünfter) auf ausgezeichnete 10,29. Sein Vereinskollege Moritz Neubert absolvierte die Strecke in guten 11,89 Sekunden.

Hervorragend schlug sich Stephan Blickle als Dritter mit 5,04 m im Weitsprung. Im 4x75-m-Staffelrennen lief LG Staufen I (Weber, Kittel, Blickle, Seiz) mit 41,56 Sekunden die drittschnellste Zeit. Das zweite LG-Quartett mit hsb Mehrkämpfer Moritz Neubert erreichte mit 42,33 Sekunden immerhin Rang 6. Der Endstand sah dann so aus:

1. LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg 6645 P., 2. LG Filder 6440 P., 3. LG Staufen 6416 P., 4. LG Filstal 6322 P., 5. TSV Schmiden 6123 P., 6. StG Welzheim-Winnenden-Schorndorf 5755 P.

Eines der schnellstes LG-Mädchen auf der 75-m-Distanz war die hsb Mehrkämpferin Antonia Kneller. Sie erreichte gute 11,41 über die Distanz. Über die 60 m Hürden verbesserte die Heidenheimerin Antonia Trautwein ihre Bestzeit um 6 Zehntel Sekunden auf 12,31 Sekunden.

Anschließend donnerte Antonia Kneller den 200-g-Ball auf 26,50 m. Die erste 4x75-m-Staffel der LG Staufen (Kneller, Trautwein, Adam, Hauke) lief mit 42,00 Sekunden die fünftschnellste Zeit.

Das ergab dann folgende Reihenfolge in der Mannschaftswertung: 1. LAV Stadtwerke Tübingen 7056 P., 2. StG Gomaringen-Schwäbisch Hall 6726 P., 3. LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg 6488 P., 4. LG Filder 6460 P., 5. SSV Ulm 6442 P., 6. LG Staufen 6419 P., 7. VfL Sindelfingen 6407 P., 8. LG Filstal 6141 P.

Im Wettkampf der U16 Altersklasse konnten sich die Leistungen der LG Staufen Athleten aus Heidenheim und Steinheim ebenfalls sehen lassen. Florian Blickle aus Heidenheim (Achter) unterbot mit 12,88 Sekunden erstmals die 13-Sekunden-Grenze.

Über 80 m Hürden überzeute Bastian Belau aus Steinheim mit 14,64 Sekunden. Im Weitsprung verbesserte sich Florian Blickle als Dritter mit 5,46 m um 30 Zentimeter.  Im Kugelstoßen verzeichnete Florian mit 11,53 m und Bastian Belau mit 7,50 m neue Bestmarken. Den Diskus schleuderte der Steinheimer Mehrkämpfer auf gute 22,30 m.

Ein völlig verpatzter letzter Wechsel, der zur Aufgabe der 4x100-m-Staffel führte, bedeutete dann das Ende aller rot-weißen Medaillenträume, die ohnehin nicht sehr tief waren. Schließlich gingen damit allein in dieser Disziplin über tausend Punkte verloren. Am Ende gab es dann folgendes Mannschaftsergebnis: 1. VfL Sindelfingen 10 651 Punkte, 2. LG Filstal 10 530 P., 3. Unterländer LG 10 336 P., 4. SSV Ulm 10 216 P., 5. LG Staufen 9000 P., 6. LG Leinfelden-Echterdingen 8841 P.

Nachdem die Mädchen der LG Staufen das beste Vorkampf-Ergebnis erzielt hatten, konnte man hier eher an Medaillenchancen denken. Mit Elisa Lechleitner war jedoch ausgerechnet eine Leistungsträgerin gesundheitlich angeschlagen und konnte nur die 100 Meter und die Staffel laufen. Beste Diskusswerferin in der Mannschaft war die Steinheimerin Sarah Geringer mit neuer Bestleitung. Sarah erreichte am Ende Platz  7. Mit 22,01 m (bisher 21,49 m). Anschließend beförderte Sarah den Speer auf sehr gute 22,18 m.

Das Endergebnis der U16-Mädchen lautete dann: 1. LG Hohenlohe 8728 P., 2. LAZ Salamander Kornwestheim-Ludwigsburg 8725 P., 3. LG Staufen 8601 P., 4. LG Neckar-Enz 8461 P., 5. LG Leinfelden-Echterdingen 8367 P., 6. SSV Ulm 8322 P., 7. StG Eltingen-Renningen 8287 P., 8. LG Filstal 8238 P.