hsb – TSB Schwäbisch Gmünd

hsb – TSB Schwäbisch Gmünd 2 35:24 (15:10)

hsb siegt hochverdient zum dritten Mal in Folge

Die Heidenheimer Handballer gingen nach zuletzt 7:1 Punkten in Serie durchaus selbstbewusst in die Begegnung mit dem Tabellenletzten, gegen den sie im ersten Saisonspiel leider einen Punkte liegen gelassen hatten. Verzichten mussten die Hausherren diesmal auf Mittespieler Tim Baur und Linksaußen Tobias Stegmeier. Dafür kamen wieder Beo Somogyi und erstmals auch der A-Jugendliche Konstantin Rendle zum Einsatz.

Den besseren Start in die Begegnung hatten jedoch die Gäste, die schnell mit 0:2 in Front lagen. Die Hausherren glichen jedoch aus und gingen in der Folge bis zum 6:6 immer wieder mit einem Tor in Führung, um dann postwendend wieder den Ausgleich zu bekommen. Es zeigte sich allerdings schon in dieser Phase, dass sich die Gäste deutlich schwerer taten, Torgefahr zu erzeugen, als der hsb. Nur eine schlechte Chancenverwertung der Heidenheimer verhinderte, dass sie sich bereits in dieser frühen Phase absetzen konnten. Vor allem über eine starke „zweite Welle" und gute 1:1 Aktionen von Marcel Hug und Kostandinos Mpouras war der hsb gefährlich und als dann Viktor Fres dreimal in Folge erfolgreich abschloss, zogen die Heidenheimer erstmals auf 3 Tore weg und zwangen die Gäste beim 12:9 zur Auszeit. Diese verpuffte jedoch wirkungslos, weil die Hausherren nun deutlich konsequenter den Torerfolg suchten und mit viel Druck agierten. Beim 15:10 wurden dann die Seiten gewechselt und vor allem der fünfmal erfolgreiche Marcel Hug zeigte sowohl eine sehr starke Offensiv-, als auch Defensiv-Leistung.

Im Unterschied zu vielen anderen Spielen dieser Saison startete das Team sehr gut in die zweite Halbzeit. Die Abwehr agierte sehr konsequent und zwang die Gmünder des Öfteren zu schwierigen Abschlüssen. Da auch die beiden hsb-Torhüter eine gute Leistung zeigten, resultierten hieraus viele Tempogegenstöße und binnen 5 Minuten war das Spiel beim 20:11 bereits entschieden. Die Gäste waren nun hoffnungslos unterlegen und schafften es nur mit Mühe, den Rückstand im einstelligen Bereich zu halten. Trainer Sauer wechselte nun munter durch und verteilte damit die Belastung auf alle Feldspieler. Nach 46 Minuten war es dann aber soweit. Beim 26:16 war der Abstand das erste Mal zweistellig und Konstantin Rendle erzielte kurz darauf beim 30:18 die erste 12-Tore Führung. Fast alle Feldspieler trugen sich nun in die Torschützenliste ein und das Tor des Tages fiel durch einen doppelten „Kempa-Trick" zum Endstand von 35:24.

Der hsb zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung und schob sich mit diesem Sieg auf Rang 6 vor. Für das Team gilt es nun alles daran zu setzten, die Super-Serie aus zuletzt 9:1 Punkten im Auswärtsspiel in Schnaitheim auszubauen, um den sicheren Mittelfeldplatz zu festigen. Wenn es gelingt, die gegen Schwäbisch Gmünd gezeigte Leistung zu konservieren, dürfte die Chance hierzu durchaus vorhanden sein.

M. Kost, M. Bosch, W. Halsner 3, A. Sabouni 1, M. Valeczky, T. „Ujah" Baur 6/1, B. Somogyi 1, F. Biebl 2, T. Uhl 3, V. Fres 4, K. Rendle 2, K. Mpouras 3, M. Hug 6, E. Marker 4

Zuschauer: 100