SG Bettringen - hsb

SG Bettringen - hsb 40:27 (18:11)

hsb extrem ersatzgeschwächt ohne Chance in Bettringen

Die personellen Voraussetzungen für die Heidenheimer vor dem Aufeinandertreffen mit den äußerst heimstarken Bettringern waren sehr schlecht. Neben den verletzungsbedingten Ausfällen von Marcel Hug und Tim Baur musste auch Tobias Stegmeier aus beruflichen Gründen passen. Da neben dem gesperrten Alex Sabouni auch Beo Somogyi nicht zur Verfügung stand, musste der hsb ohne einen etatmäßigen Mittespieler antreten. Dies sollte sich gegen die extrem offensive 3:2:1 Deckung der Hausherren, die ein sehr sicheres und laufintensives Offensivspiel notwendig macht, als eine zu große Hypothek erweisen.

Der Start in die Begegnung gelang den Heidenheimern zunächst sehr gut. Zwar legte Bettringen immer ein Tor vor, doch den Gästen gelang immer postwendend der Ausgleich. Vor allem Willi Halsner zeigte sich treffsicher und netzte bis zum 4:4 bereits dreimal ein. Doch dann zogen die Hausherren das Tempo an und vor allem durch Schlagwürfe wurde die hsb-Deckung immer wieder düpiert. Nach 20 Minuten waren die Hausherren auf 10:6 enteilt und der ersatzgeschwächte hsb hatte große Probleme sich gegen die offensive Deckung durchzusetzen. Lediglich Flo Biebl schaffte es immer wieder durch seine Schnelligkeit Lücken zu finden und erfolgreich abzuschließen. Dem hsb merkte man deutlich an, dass im Deckungszentrum das Duo Sabouni/Hug fehlte und die Lücken hier zu groß waren. Immer wieder kam die SG zu einfachen Toren und der Vorsprung wuchs bis zur Halbzeit auf 18:11.

Der hsb stemmte sich mit allem was er hatte gegen die Niederlage und vor allem Victor Fres zeige eine sehr engagierte Deckungsleistung. Allerdings war das Fehlen von 4 Stammspielern einfach nicht zu kompensieren. Die SG zog immer weiter weg und dem hsb fehlten einfach die personellen Alternativen um dagegenzuhalten. Im Angriff wurde Marcel Hug am Kreis schmerzlich vermisst und langsam aber sicher machte sich der Substanzverlust der Rumpftruppe bemerkbar. Da die Hausherren ihrerseits weiterhin aufs Tempo drückten und nicht nachließen wurde der Abstand immer größer. Mit 40:27 siegte die SG verdient. Der hsb braucht sich aber nicht zu grämen, denn in dieser Besetzung ist eine Niederlage gegen einen an diesem Tag sehr starken Gastgeber keine Schande.

M. Kost, M. Bosch, W. Halsner 4/1, M. Valeczky, Jojo Köberer, T. „Ujah" Baur 8/6, F. Biebl 7, T. Uhl 3, V. Fres 4, K. Mpouras, M. Dandl, E. Marker 1

Zuschauer: 70