TV Brenz - hsb

TV Brenz - hsb 34:24 (16:11)

Stark ersatzgeschwächter hsb unterliegt dem heimstarken TV Brenz

Die angespannte Personalsituation sorgte dafür, dass der hsb nur mit 9 Feldspielern bei den extrem heimstarken Brenzern antreten konnte. Neben dem verletzten Tim Baur musste der hsb auch auf den gesperrten Alex Sabouni und den beruflich verhinderten Eddy Marker verzichten. Diese Schwächung machte sich mit zunehmender Spieldauer immer deutlicher bemerkbar und sorgte dafür, dass die Heidenheimer beide Punkte den starken Gastgebern überlassen mussten.

Der hsb erwischte einen sehr guten Start in die Begegnung und lag nach 4 gespielten Minuten mit 0:4 in Führung. Bemerkenswert war dabei, dass sich die Torerfolge 4 unterschiedliche Spieler teilten. Doch die Hausherren berappelten sich mit zunehmender Spieldauer und zeigten sich in der Chancenverwertung immer konzentrierter. Beim 5:5 musste der hsb den Ausgleich hinnehmen und verlor in den folgenden Minuten den Zugriff auf die Begegnung. Gleich mehrmals wurde zu schnell abgeschlossen und die resultierenden Ballverluste wurden durch die sehr offensive TV-Deckung konsequent bestraft. Erst nach dem 8:5 für die Hausherren konnte der hsb wieder einen Torerfolg verbuchen und fand wieder besser in die Begegnung. Der Ball lief im Angriff nun sicherer und die Angriffe wurden mit mehr Überzeugung vorgetragen. Insbesondere Viktor Fres und Florian Biebl konnten überzeugen und waren hauptverantwortlich dafür, dass der hsb Tor um Tor verkürzte und nach 21 gespielten Minuten beim 10:10 wieder alles offen war. Allerdings versäumten es die Gäste in den folgenden Minuten ihre Möglichkeiten konsequent in Tore umzusetzen. Der TV agierte konsequenter und wirkte deutlich abgeklärter als das junge hsb-Team. So wuchs der Vorsprung der Hausherren Tor um Tor und beim Halbzeitpfiff lag der hsb mit 16:11 zurück.

Der hsb startete in Hälfte 2 mit dem Ziel die Angriffe konzentrierter auszuspielen und die offensive 5:1 Deckung der Hausherren mit Einläufern von Außen in Bewegung zu bringen. Dies gelang jedoch nur in Ansätzen und auch wenn der Kreisläufer gefunden wurde, oder der Durchbruch gelang, verhinderte die schlechte Chancenverwertung, dass die Heidenheimer den Vorsprung verkürzen konnten. Im Gegenteil, die Hausherren erhöhten schnell auf 20:12 und sorgten damit für eine Vorentscheidung. Der hsb kämpfte jedoch verbissen um den Anschluss und verkürzte nach 40 Spielminuten wieder auf 20:15. Bis zum 22:17 hielten die hsb'ler dagegen, doch dann machte sich der Kräfteverschleiß des Rumpfteams zunehmend bemerkbar. Als dann mit Marvin Valeczky auch noch einer der beiden verbliebenen zentralen Deckungsspieler nach der dritten 2-Minuten-Strafe vom Feld musste, gelang es dem Tabellenführer sich Tor um Tor abzusetzen. Beim 29:19 war der Rückstand erstmals auf 10 Tore angewachsen, obwohl das Rumpfteam des hsb unermüdlich um den Anschluss kämpfte. So gelang es den Gästen zumindest, den Rückstand bis zum Spielende konstant zu halten und mit 34:24 durften die Meisterschaftsfavoriten aus Brenz schlussendlich einen verdienten Sieg feiern.
M. Kost, M. Bosch, W. Halsner 1, M. Valeczky, T. „Ujah" Baur 4, F. Biebl 6/3, T. Uhl 3, V. Fres 6, K. Mpouras, M. Hug 1, T. Stegmeier 3

Zuschauer: 400