Quo vadis hsb

HSG Winzingen/Wißgoldingen II - hsb 26:25 (12:12)

hsb verliert ausgeglichene Begegnung und bleibt Drittletzter

Nach dem Unentschieden im letzten Heimspiel gegen die HSG Königsbronn/Oberkochen war klar, dass nur ein Sieg dem hsb den sicheren Klassenerhalt bringen würde. Aber auch für die Hausherren galt dasselbe und demzufolge entwickelte sich dann auch ein typischer Abstiegskrimi. Spielerische Glanzlichter gab es kaum, es dominierten Kampf und Einsatz. Da beide Seiten jede Menge technischer Fehler einstreuten und die nervliche Belastung jederzeit zu spüren war, entspann sich eine spannende und in jeder Phase ausgeglichene Begegnung.

Den besseren Start ins Spiel gelang den Hausherren, die den Ball gut laufen ließen und gut auf die Lücken in der hsb-Abwehr stießen. Des Öfteren schafften es die Gastgeber den Druck gut weiterzugeben und ihre Außenspieler gut einzubinden. So zog die HSG bis zur elften Minute auf 7:4 davon. Dann jedoch hatte sich der hsb auf die ungewohnte, auf die Halblinke Position verschobene 5:1 Deckung der Hausherren besser eingestellt, und verkürzte innerhalb von 4 Minuten auf 8:7. Beim Spielstand von 9:9 nahmen die Hausherren die erste Auszeit, gerieten im Anschluss jedoch erstmals in Rückstand. Bis zur Pause konnte sich kein Team absetzen und mit 12:12 wurden die Seiten gewechselt.

Nach Wiederanpfiff konnte der hsb zunächst immer wieder in Führung gehen, da es immer wieder gelang, über Marcel Hug am Kreis abzuschließen. Das Spiel wurde nun auch ruppiger und vor allem die HSG musste nun immer wieder Zeitstrafen hinnehmen. Die Führung wechselte in der Folge immer wieder und auch beim 19:19 war nicht abzusehen, wer am Ende die Nase vorn haben sollte. Nach dem 21:20 für die HSG bot sich dem hsb jedoch zweimal die Chance davonzuziehen, als die Hausherren mit 6:4 in Unterzahl gerieten. Leider verspielte man diese Chance und kam nur mit einem 1:1 aus dieser Phase. Direkt anschließend hatte man wieder eine 6:5 Überzahlsituation, verlor diese jedoch sogar mit 1:2. Die Nervosität wuchs nun von Minute zu Minute und die HSG lag bei noch zu spielenden 5 Minuten mit 24:22 in Front. Der hsb verkürzte auf 24:23 und hatte sofort nochmal eine die große Chance in Front zu gehen, da die Hausherren wieder in 4:6 Unterzahl gerieten. Leider konnte der hsb nur einen Treffer zum Ausgleich erzielen und hatte anschließend Pech, als die Hausherren bei angezeigtem Zeitspiel aus unmöglichem Winkel von außen wieder in Führung gingen. Florian Biebl konnte zwar umgehend ausgleichen, doch die HSG machte eine Minute vor Ende das 26:25. Der hsb blieben nun noch 60 Sekunden für den Sieg und deshalb musste schnell abgeschlossen werden, denn ein Unentschieden wäre ja nicht ausreichend gewesen. Die Chance zum Ausgleich wurde vergeben und die Hausherren spielten dann clever die Zeit von der Uhr.
Durch die Niederlage bleibt der hsb auf dem drittletzten Tabellenplatz und muss nun darauf hoffen, dass der Tabellenzweite Bettringen die Aufstiegsqualifikation gewinnt und es damit bei 2 Absteigern bleibt.

M. Bosch, M. Kost, W. Halsner 1, A. Sabouni, T. Baur 1, B. Somogyi 6/5, T. „Ujah" Baur 2/1, M. Hug 5, F. Biebl 2, T. Uhl 2, V. Fres 2, T. Stegmeier 4, E. Schmidt, M. Dandl

Zuschauer: 100