Tiefschlaf in 1. Halbbzeit

Hochmotiviert und mit vollen Kader (u.a. ein Spieler der Ersten) reiste die ZWEITE nach Bolheim um den ersten Sieg einzufahren.

Der Beginn der ersten Halbzeit haben wir jedoch komplett verschlafen und nach 8 Minuten und einem 0:6 – Rückstand musste der Trainer bereits eine Auszeit in Anspruch nehmen, welche sehr lautstark war. In dieser Phase agierten wir im Angriff zu kompliziert und fanden in der Abwehr kein Zugriff auf die meist erfolgreichen Rückraumwürfe von HeBo 3. Erst nach zwölf gespielten Minuten gelang uns das erste Feldtor. Nun fanden wir auch immer besser ins Spiel, wobei immer wieder klarste Chancen vergeben wurden – u.a. auch insgesamt drei Strafwürfe. Die Seiten wurden beim Stand von 14:9 für die Heimmannschaft gewechselt. Bereits vor der Halbzeit wurde die Abwehr auf eine 5:1 – Variante umgestellt um den Rückraum früher zu stören. Diese Umstellung klappte nun hervorragend und wir bekamen unsere Gegner immer wieder ins passive Spiel, zu technischen Fehlern oder unvorbereitete Würfe. In der 40. Minuten und dem Spielstand von 15:13 waren wir wieder auf Tuchfühlung. Durch eine total überflüssige Zeitstrafe und 4 Toren in Folge stieg der Rückstand dann aber leider wieder auf sechs Tore an. Nun stellten wir nochmal in der Abwehr um und gingen gegen 2 Spieler in die Manndeckung. Zusätzlich agierten wir im Angriff nun mit 2 Kreisspielern. Auch diese Umstellungen fruchteten sofort und wir konnten drei Tore aufholen. Die Zeit wurde nun aber knapp und bei der offenen Manndeckung konnte HeBo 3 nochmal nachlegen und die Begegnung endete mit einer weiteren Niederlage (22:26) für unsere ZWEITE.
Auch in diesem Spiel war wieder mal mehr drin und die Jungs zeigen immer wieder, dass Sie taktische Umstellung auch umsetzen können. Leider bleibt die Belohnung „noch" aus. Nun haben wir in der 3-wöchigen Spielpause Zeit um uns auf das sehr wichtige Heimspiel gegen die TSG Giengen 2 vorzubereiten.
Es spielten:
Nicola Pinna und Georg Schmidtmayer (im Tor); Adrian Schoeps (3 Tore), Robert Oßwald, Max Geiger (1), Kosta Mpouras (3), Morit Burr (3), Dominik Zeck (1), Sergej Schestakow (3), Axel Beißwanger (4), Max Ohnhaus (2), Max Eichler, Daniel Zeck (2) und Hannes Molt